Livereportagen und Menschenwürde
Warum muss die ganze Welt live dabei sein, wenn die Not anderer Menschen entsteht? Da wundert sich eine Livereporterin, dass auch sie um ihr Leben laufen musste, als in China ein Damm zu brechen drohte. Sie wollte die Überlebenden des Erdbebens dort filmen. Ich kann auf solche Reportagen gern verzichten. Warum müssen weinende Mütter, Väter und Kinder gefilmt werden? Damit wir im Puschenkino, wo wir über das schreckliche Regenwetter, das uns ins Haus verbannt, schimpfen, uns gemütlich unter die Decke gekuschelt, Chips in den Mund werfend, sagen können „ Ach die armen Menschen“, ehe wir weiterzappen, um uns von dem Elend nicht den Abend verderben zu lassen?
Natürlich sollen diese Folgen der Naturkatastrophen ihren Platz in den Nachrichtensendungen haben, aber bitte menschenwürdig.
Natürlich sollen diese Folgen der Naturkatastrophen ihren Platz in den Nachrichtensendungen haben, aber bitte menschenwürdig.
sandhexe - 17. Mai, 14:25
7 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
rpk - 17. Mai, 16:21
ja,
ich finde auch man koennte gottes werke etwas geschmackvoller aufbereiten.......aber, wie sagt der christ? fuer irgendwas wirds schon gut sein....
sandhexe - 17. Mai, 17:22
es wäre etwas zu einfach, Gott für das ganze Übel der Welt verantwortlich zu machen. Wo bleibt da der Mensch mit seinem freien Woillen, der von Gott gegeben wurde?
rpk - 17. Mai, 18:15
bei ca. 150.000 toten in birma und china handelt es sich um naturkatastrophen...nach dem glauben der creationisten ist die natur mit sicherheit gottes werk und unterliegt seinem willen. ob der mensch, auch gottes werk, einen freien willen hat, darueber streiten sich die geister. nun, nehmen wir mal an, er hat, dann verantwortet der freie wille rnd. 20 tote moenche und andere aufstaendler in birma und tibet.,,,und ich meine, der freie wille beider seiten, denn die risiken sind bekannt....letztlich aber ist gottes werk um einiges gewaltiger......nun, ich kann nicht an die schuld eines gottes glauben, der fuer mich nicht existiert.....also wiegt der freie wille des menschen doch um einiges schwerer, denn den gibts (wahrscheinlich) tatsaechlich....und den mosaisch zornigen gott wollen wir doch alle lieber nicht, oder ?
da du aber glaeubig bist, musst du dir die schuld-frage gefallen lassen und du solltest ruhig hinschauen, was nicht des menschen werk ist.
da du aber glaeubig bist, musst du dir die schuld-frage gefallen lassen und du solltest ruhig hinschauen, was nicht des menschen werk ist.
Nachtblau - 17. Mai, 18:26
Gläubig sein und Kreationist sein ist ein nicht unerheblicher Unterschied.
sandhexe - 17. Mai, 19:17
natürlich lasse ich mir die Schuldfrage gefallen, doch sie wird sicher nicht beantwortet werden können. Der Mensch hat den freien Willen und wird dadurch immer größenwahnsinniger. Er will alles und alle beherrschen. Dadurch kommt es zu Kriegen und Naturkatastrophen.
Es bringt uns sicher weiter, wenn wir nicht nur fragen wer Schuld ist, sondern, wie wir ( Menschen) dieses in Zukunft verhindern oder zumindest verringern können.
Ein Gott, der das Gebot der Nächstenliebe als Richtlinie gibt, will dem Menschen nur Gutes. So sehe ich als Christin das.
Es bringt uns sicher weiter, wenn wir nicht nur fragen wer Schuld ist, sondern, wie wir ( Menschen) dieses in Zukunft verhindern oder zumindest verringern können.
Ein Gott, der das Gebot der Nächstenliebe als Richtlinie gibt, will dem Menschen nur Gutes. So sehe ich als Christin das.
ElsaLaska - 18. Mai, 00:31
Naklar, wir Christen haben uns hinzustellen und Euch anderen zu erklären, warum Zyklon Nargis stattgefunden hat.
Da muss ich mal kurz lachen. rpk, bitte bleib nicht unter deinen intellektuellen möglichkeiten.
Da muss ich mal kurz lachen. rpk, bitte bleib nicht unter deinen intellektuellen möglichkeiten.
rpk - 18. Mai, 04:31
das alles, liebe elsa,
...und vieles andere mehr, was den willen gottes und der christenheit anbetrifft....(nein, quatsch, wie koenntet ihr?) wuerde ich es ernsthaft jemanden zutrauen, dann wuerde ich einen zeugen jehovas befragen...
der wadenbiss wird verschmerzt, wissen wir beide doch sehr gut, dass das "argumentum a.h." eine kleine flucht ist....
der wadenbiss wird verschmerzt, wissen wir beide doch sehr gut, dass das "argumentum a.h." eine kleine flucht ist....
Trackback URL:
https://sandhexe.twoday.net/stories/4932281/modTrackback