Abenteuer Kirche
Angefangen hat unsere Kindergruppenstunde eigentlich wie immer. Ein Begrüßungslied, ein Spiel, die Jesuskerze dann in der Mitte und das Begrüßungsgebet für Jesus.
Dann gingen wir langsam zum Thema über und fragten noch einmal nach den kirchlichen Festen der letzten Wochen. "War eigentlich schon Ostern?" wollte ein Junge wissen. Alle lachten und er sagte erschrocken " Oh, dann habe ich ganz vergessen die Ostereier im Garten zu suchen..." als wieder alle lachten überlegte er noch einmal und fragte sich „... oder habe ich doch gesucht?"
Wir kamen dann auf Pfingsten zu sprechen und wollten wissen, wer denn an diesem Feiertag Geburtstag hat. " Die Kirsche" erklärte ein Junge, der leicht nuschelt. Überrascht fragte ein Mädchen " echt, die Kirsche hat Geburtstag?". Ich erklärte ihr schnell, dass nicht die Frucht Kirsche sondern die Kirche gemeint ist.
Zum Schluss bastelten wir noch alle Fähnchen. Damit gehen wir dann zur Fronleichnamsprozession als Jesusfans auf die Straße. Ich erklärte den Kindern, dass es so ähnlich ist, als wenn wir alle für ein großes Land bei der Fußball EM schwärmen würden. Damit hatte ich etwas ausgelöst. Fast niemand war nur für Deutschland, der eine nahm noch Frankreich dazu, denn von da stammt seine Mutter, die meisten anderen halten auch Polen die Daumen, weil ihre Wurzeln da liegen und ich outete mich dann auch als kleiner Österreichfan, weil ein Teil meiner Familie von dort ist. Nachdem wir nun also die Nationalitätenfragen geklärt hatten, wurden die Fahnen fertig gestellt.
Anschließend zogen die Kinder probeweise damit schon mal in die Kirche ein und stellten sich um den Altar.
Plötzlich gab es ein endlos schrilles Geräusch und mir wurde klar, dass ich vergessen hatte, die Alarmanlage auszuschalten! Die Kinder fanden es cool und waren enttäuscht, dass die Polizei nicht kam.
Wir sangen noch das Lied vom kleinen Jonathan in der Wüste, dann gab ich den Kindern den Segen und schickte sie zu ihren Eltern. Wir hatten die Kirche ausnahmsweise durch die Sakristei betreten und ich ging auch auf diesem Wege zurück. Die Kinder schickte ich mit meiner Kollegin durch die Kirchentür ins Freie.
Nachdem ich abgeschlossen hatte und mich auf den Heimweg machen wollte, kam aufgeregt der Junge, der meinte Ostern verpasst zu haben, auf mich zu. "Wir haben Elisabeth in der Kirche eingeschlossen " rief er. Ich lachte und glaubte an einen Spaß. Seinem Gesichtsausdruck sah ich an, dass es ihm ernst war und er einfach die Namen seiner Betreuerinnen verwechselt hatte. Ich holte den Kirchenschlüssel zurück und erlöste Monika und drei Kinder aus dem dunklen Kirchenraum.
Das reicht für heute................
( Ich muss wohl nicht hinzufügen, dass der Morgen bei meiner Mutter ziemlich anstrengend und nervenaufreibend war und ich zwischen Mutter- und Kinderbetreuung nicht zum Mittagessen gekommen war)
Dann gingen wir langsam zum Thema über und fragten noch einmal nach den kirchlichen Festen der letzten Wochen. "War eigentlich schon Ostern?" wollte ein Junge wissen. Alle lachten und er sagte erschrocken " Oh, dann habe ich ganz vergessen die Ostereier im Garten zu suchen..." als wieder alle lachten überlegte er noch einmal und fragte sich „... oder habe ich doch gesucht?"
Wir kamen dann auf Pfingsten zu sprechen und wollten wissen, wer denn an diesem Feiertag Geburtstag hat. " Die Kirsche" erklärte ein Junge, der leicht nuschelt. Überrascht fragte ein Mädchen " echt, die Kirsche hat Geburtstag?". Ich erklärte ihr schnell, dass nicht die Frucht Kirsche sondern die Kirche gemeint ist.
Zum Schluss bastelten wir noch alle Fähnchen. Damit gehen wir dann zur Fronleichnamsprozession als Jesusfans auf die Straße. Ich erklärte den Kindern, dass es so ähnlich ist, als wenn wir alle für ein großes Land bei der Fußball EM schwärmen würden. Damit hatte ich etwas ausgelöst. Fast niemand war nur für Deutschland, der eine nahm noch Frankreich dazu, denn von da stammt seine Mutter, die meisten anderen halten auch Polen die Daumen, weil ihre Wurzeln da liegen und ich outete mich dann auch als kleiner Österreichfan, weil ein Teil meiner Familie von dort ist. Nachdem wir nun also die Nationalitätenfragen geklärt hatten, wurden die Fahnen fertig gestellt.
Anschließend zogen die Kinder probeweise damit schon mal in die Kirche ein und stellten sich um den Altar.
Plötzlich gab es ein endlos schrilles Geräusch und mir wurde klar, dass ich vergessen hatte, die Alarmanlage auszuschalten! Die Kinder fanden es cool und waren enttäuscht, dass die Polizei nicht kam.
Wir sangen noch das Lied vom kleinen Jonathan in der Wüste, dann gab ich den Kindern den Segen und schickte sie zu ihren Eltern. Wir hatten die Kirche ausnahmsweise durch die Sakristei betreten und ich ging auch auf diesem Wege zurück. Die Kinder schickte ich mit meiner Kollegin durch die Kirchentür ins Freie.
Nachdem ich abgeschlossen hatte und mich auf den Heimweg machen wollte, kam aufgeregt der Junge, der meinte Ostern verpasst zu haben, auf mich zu. "Wir haben Elisabeth in der Kirche eingeschlossen " rief er. Ich lachte und glaubte an einen Spaß. Seinem Gesichtsausdruck sah ich an, dass es ihm ernst war und er einfach die Namen seiner Betreuerinnen verwechselt hatte. Ich holte den Kirchenschlüssel zurück und erlöste Monika und drei Kinder aus dem dunklen Kirchenraum.
Das reicht für heute................
( Ich muss wohl nicht hinzufügen, dass der Morgen bei meiner Mutter ziemlich anstrengend und nervenaufreibend war und ich zwischen Mutter- und Kinderbetreuung nicht zum Mittagessen gekommen war)
sandhexe - 19. Mai, 18:56
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