Spannung
war in meiner Kindheit in diesen Tagen, die das Weihnachtsfest so nah und doch so unendlich weit weg erscheinen lassen, angesagt.
Längst waren meine Puppen und die meiner Schwestern auch aus dem Kinderzimmer verschwunden.
Wir wussten, dass wir sie am Heiligen Abend neu eingekleidet wiederfinden würden. In diesen Tagen wurde dann auch das Wohnzimmer abgeschlossen. Wir Kinder standen oft lange vor der Tür, um etwas zu hören oder vielleicht auch zu riechen. Sehen konnte man nichts. Es war eine spannende Zeit,
Ich erinnere mich an ein Jahr, in dem ich mir einen Puppenwagen gewünscht hatte.
Am Weihnachtsabend, schon während wir um die Krippe versammelt standen und sangen, liess ich meinen Blick durch das Zimmer schweifen. Ich blieb an einem merkwürdigen Gefährt hängen.
Als es dann an die Bescherung ging, sah ich mir diesen Wagen genauer an.
Er hatte vier Räder und einen Griff zum Schieben. Gemacht war er aus Bambusholz und aus schwarzen Kacheln. Es gab einen oberen und einen Unteren Teil. Ich war etwas enttäuscht und versuchte mich mit diesem Ding anzufreunden.
Ich setzte meine Puppe rein und schob durch das Wohnzimmer. Meine Eltern sahen mir verschmitzt lächelnd zu, wie sie später erzählten.
Mein Vater fragte mich, wie ich denn den Puppenwagen fände. " Ach..." antwortete ich " irgendwie hatte ich mir den anders vorgestellt, aber es wird schon gehen...."
Meine Mutter stubste ihn an und meinte, dass sie mich nicht länger leiden sehen könne.
Dann schob sie einen Sessel zur Seite und da stand er !
Ein richtiger Puppenwagen, der so aussah, wie die meiner Freundinnen auch.
Ich war glücklich und auch erleichtert.
Das andere Ding entpuppte sich als ein Teewagen, den meine Mutter sich gewünscht hatte.
Längst waren meine Puppen und die meiner Schwestern auch aus dem Kinderzimmer verschwunden.
Wir wussten, dass wir sie am Heiligen Abend neu eingekleidet wiederfinden würden. In diesen Tagen wurde dann auch das Wohnzimmer abgeschlossen. Wir Kinder standen oft lange vor der Tür, um etwas zu hören oder vielleicht auch zu riechen. Sehen konnte man nichts. Es war eine spannende Zeit,
Ich erinnere mich an ein Jahr, in dem ich mir einen Puppenwagen gewünscht hatte.
Am Weihnachtsabend, schon während wir um die Krippe versammelt standen und sangen, liess ich meinen Blick durch das Zimmer schweifen. Ich blieb an einem merkwürdigen Gefährt hängen.
Als es dann an die Bescherung ging, sah ich mir diesen Wagen genauer an.
Er hatte vier Räder und einen Griff zum Schieben. Gemacht war er aus Bambusholz und aus schwarzen Kacheln. Es gab einen oberen und einen Unteren Teil. Ich war etwas enttäuscht und versuchte mich mit diesem Ding anzufreunden.
Ich setzte meine Puppe rein und schob durch das Wohnzimmer. Meine Eltern sahen mir verschmitzt lächelnd zu, wie sie später erzählten.
Mein Vater fragte mich, wie ich denn den Puppenwagen fände. " Ach..." antwortete ich " irgendwie hatte ich mir den anders vorgestellt, aber es wird schon gehen...."
Meine Mutter stubste ihn an und meinte, dass sie mich nicht länger leiden sehen könne.
Dann schob sie einen Sessel zur Seite und da stand er !
Ein richtiger Puppenwagen, der so aussah, wie die meiner Freundinnen auch.
Ich war glücklich und auch erleichtert.
Das andere Ding entpuppte sich als ein Teewagen, den meine Mutter sich gewünscht hatte.
sandhexe - 9. Dezember, 21:01
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks




Trackback URL:
https://sandhexe.twoday.net/stories/1251905/modTrackback